Ein Modellwechsel will gut geplant sein

Modellwechsel markilux 889 zu 879
Die Unterglasmarkise markilux 879 löst das Modell 889 nach zehn Jahren ab. Dahinter steckt eine Menge Entwicklungsarbeit und logistisches Feintuning.

Die markilux 889 war eine der ersten Unterglasmarkisen, die der Markt zu bieten hatte und für markilux ein „Dauerläufer“. Doch jedes Produkt braucht irgendwann eine Frischekur, vor allem in Zeiten wie heute, in denen elektronisch und automatisch gesteuerte Funktionen beim Kunden immer mehr nachgefragt sind. Technik, Design und Logistik für einen solchen Modellwechsel aufeinander abzustimmen, braucht seine Zeit und gut durchdachte digitale Prozesse.

Markisenexperte markilux ist in diesem Frühjahr mit seiner neuen Unterglasmarkise, dem Modell 879 an den Start gegangen. Sie löst das bisherige Modell 889 zukünftig ab. Michael Gerling, technischer Leiter im Unternehmen, ist stolz auf deren zehnjährige Erfolgsgeschichte. „Sie war eine der ersten Markisen dieser Machart im sich entwickelnden Markt für Glas-Terrassendächer und mit rund 60.000 verkauften Stück auch die bis jetzt von uns meist verkaufte. Die Unterglasmarkise ist ein robuster Dauerläufer, der viele Jahre seinen Dienst reibungslos erfüllt. Dieses Erfolgsrezept wollen wir mit dem Folgemodell weiterführen.“

Einheitliches Markisen-Design für Glasdächer und Wintergärten
Dabei seien zehn Jahre für einen Produktzyklus heute eine lange Zeitspanne. Doch Produkte müssen sich den Bedürfnissen des Marktes anpassen, wie einer wachsenden Nachfrage nach elektrisch und automatisch steuerbaren Funktionen. „Deshalb haben wir die Technik der Unterglasmarkise verfeinert und zwar in puncto Laufeigenschaften und Tuchsitz, durch eine große Tiefe und Breite, ein LED-Lichtsystem und die Möglichkeit, die Markise über eine Hausautomation steuern zu können. Zudem wollten wir das Design an die Wintergartenmarkise 8800 anpassen, um unser Produktprogramm aufeinander abzustimmen“, sagt Gerling. Denn immer häufiger sehe man sowohl Glasdächer als auch Wintergärten gemeinsam an Häusern. Da sei es wichtig, dass verschiedene Produkte gut miteinander harmonieren und das Design zugleich zu jedem Glasdach, jeder Fassadenkonstruktion passt.

Zusammenspiel von Technik und Logistik muss stimmen
Bis ein neues Markisenmodell marktreif ist, vergehen laut Gerling gut zwei Jahre. Alle Bauteile für ein neues Produkt-Design sind so anzupassen, dass eine Anlage gut läuft. Technik und Äußeres sind aufeinander abzustimmen. „Für diesen Prozess setzen wir einen 3D-Drucker ein, der erste Prototypen fertigt. Mit ihnen können wir beurteilen, welche Ideen technisch machbar sind und welche nicht“, sagt Michael Gerling. Ein Modellwechsel setze im Zeitalter von Industrie 4.0 neben der reinen Entwicklungsarbeit auch gut durchdachte digitale Prozesse für die Logistik voraus. Das Zusammenspiel von Werkzeug und Material müsse exakt auf den einen Termin, den Serienstart hin funktionieren. Das sei mit einer Menge Arbeit und guter Vorplanung verbunden.

„Bei allem Entwickeln, Planen und Vorbereiten wollten wir unseren Kunden auch künftig mit der neuen Unterglasmarkise ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bieten. Denn auch dies ist wichtig, um an die bisherige Erfolgsstory nahtlos anzuknüpfen“, betont Gerling.